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Geschäftsanbahnung Kanada Abfallwirtschaft und Recycling

 

 

Zielgruppe

Deutsche Unternehmen aus dem Bereich Abfallwirtschaf und Recycling 

Termin

9. - 13. November 2026

Anmeldefrist

10. August 2026

Zielregion

Vancouver, Britisch-Columbia; Montreal, Québec, Kanada 

Förderprogramm

Das Markterschließungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Modul

Geschäftsanbahnung

Ihr Ansprechpartner
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Julian Hadler

Junior Consultant

Tel.: +49 33 284 2344 -13

E-Mail: hadler@enviacon.com

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) organisiert enviacon international in Zusammenarbeit mit ADEXIA eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich Abfallwirtschaft und Recycling nach Kanada (Britisch-Columbia und Québec). Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen.

Programm

Branchen- und Ziellandinformationen​​​

​Zielmarktwebinar und -handout zur Vorbereitung sowie ein Länderbriefing als Auftakt vor Ort

Networking-veranstaltung

Präsentationsveranstaltung inkl. Firmenpräsentationen mit Vorstellung der Produkte bzw. Dienstleistungen für zielländisches Fachpublikum​​ 

Firmenbesuche​

Gemeinsame Besuche zu relevanten Unternehmen und Behörden der Branche. Diese werden auf die teilnehmenden deutschen Unternehmen angepasst.

Individuelle B2B- Meetings

Individuelle und begleitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern

Vorläufiges Programm

  • Individuelle Anreise der deutschen Teilnehmenden nach Montreal

Sonntag, 08.11.2026

  • Delegationsbriefing zu wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in Québec

  • Präsentationsveranstaltung vor Fachpublikum mit Fachvorträgen bspw. zu aktuellen und geplanten Projekten 

  • Präsentation der Technologien und Lösungen der deutschen Teilnehmenden mit anschließendem Networking Event

Montag, 09.11.2026

  • Individuelle B2B-Termine bei Unternehmen und Institutionen nach vorheriger Abstimmung der individuellen Interessen der deutschen Unternehmen

Dienstag, 10.11.2026

  • Individuelle B2B-Termine bei Unternehmen und Institutionen nach vorheriger Abstimmung der individuellen Interessen der deutschen Unternehmen

  • Flug nach Vancouver

Mittwoch, 11.11.2026

  • Delegationsbriefing zu wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in British Columbia

  • Präsentationsveranstaltung vor Fachpublikum mit Fachvorträgen bspw. zu aktuellen und geplanten Projekten 

  • Präsentation der Technologien und Lösungen der deutschen Teilnehmenden mit anschließendem Networking Event

Donnerstag, 12.11.2026

  • Individuelle B2B-Termine bei Unternehmen und Institutionen nach vorheriger Abstimmung der individuellen Interessen der deutschen Unternehmen

  • De-Briefing und Abschlussgespräche: Planung der nächsten Schritte und zukünftiger Kooperationen

  • Individuelle Abreise der deutschen Teilnehmenden 

Freitag, 13.11.2026

Geschäftschancen

Kanada zählt mit einem nominalen Bruttoinlandsprodukt von rund 2,2 Bio. C$ zu den größten und stabilsten Volkswirtschaften der Welt. Das Land zeichnet sich durch eine diversifizierte industrielle Basis, hohe Rechtssicherheit sowie enge Handelsbeziehungen zur Europäischen Union aus, die durch das Freihandelsabkommen CETA zusätzlich gestärkt werden. Die föderale Struktur ermöglicht den Provinzen eine eigenständige Innovations- und Industriepolitik und schafft günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung zukunftsorientierter Branchen. Im Zuge der kanadischen Klimaziele und der angestrebten Netto-Null-Emissionen bis 2050 gewinnen insbesondere Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und nachhaltige Abfallwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Der kanadische Abfallwirtschafts- und Recyclingsektor entwickelt sich dynamisch und wird durch umfangreiche öffentliche Investitionen, ambitionierte Klimaschutzstrategien sowie regulatorische Maßnahmen auf Bundes- und Provinzebene vorangetrieben. Für deutsche Unternehmen ergeben sich daraus vielfältige Geschäftsmöglichkeiten in den Bereichen Recyclingtechnologien, Sortier- und Aufbereitungstechnik, digitale Lösungen, Umweltmanagement sowie ressourceneffiziente Produktionsverfahren.

 

British Columbia gilt als eine der führenden Regionen Nordamerikas im Bereich Umwelttechnologien und Kreislaufwirtschaft. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 430 Mrd. C$ und mehr als 400 Mio. C$ an Investitionen in Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Wiederverwertung und Kreislaufwirtschaft zwischen 2020 und 2024 verfolgt die Provinz ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. Besonders hervorzuheben ist das in Kanada führende System der erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR), das mehr als 20 Produktkategorien umfasst und als Vorbild für andere Provinzen gilt. Darüber hinaus verfügt British Columbia über mehr als 330 Cleantech-Unternehmen und ein starkes Innovationsökosystem rund um die Metropolregion Vancouver. Die strategische Lage an der Pazifikküste und die enge Anbindung an die Märkte der USA und des asiatisch-pazifischen Raums schaffen zusätzliche Standortvorteile.

Québec und insbesondere die Metropolregion Montréal haben sich ebenfalls zu einem der führenden Cleantech- und Innovationsstandorte Nordamerikas entwickelt. Die Provinz erwirtschaftet rund 19 % des kanadischen BIP und verfolgt mit ihrer Innovationsstrategie umfangreiche Investitionen in Forschung, Dekarbonisierung und nachhaltige Technologien. Montréal zeichnet sich durch eine hohe Forschungsdichte, international renommierte Hochschulen und eine enge Vernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand aus. Die Stadt verfolgt ehrgeizige Ziele zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und strebt bis 2050 Klimaneutralität an. Bereits heute sind rund 79.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt der Kreislaufwirtschaft zuzuordnen. Darüber hinaus verfügt die Region über eine dynamische Technologie- und Cleantech-Szene mit mehr als 7.000 Technologieunternehmen und rund 160.000 IT-Fachkräften. Während British Columbia insbesondere durch seinen fortschrittlichen Regulierungsrahmen und seine Vorreiterrolle bei der erweiterten Herstellerverantwortung überzeugt, bietet Québec mit Montréal ein besonders starkes Forschungs- und Innovationsökosystem. Beide Provinzen zählen zu den attraktivsten Standorten Kanadas für Umwelttechnologien und Kreislaufwirtschaft und bieten Unternehmen ausgezeichnete Voraussetzungen für den Markteintritt in Nordamerika.

Chancen für deutsche Unternehmen

Deutsche Unternehmen finden im kanadischen Abfallwirtschafts- und Recyclingsektor bedeutende Geschäfts- und Partnerschaftsmöglichkeiten, insbesondere in:

  • Fortschrittliche Sortier- und Verarbeitungsgeräte: Automatisierungs-, Robotik- und KI-Systeme für Materialrückgewinnungsanlagen (MRFs) und die Sortierung von Elektroschrott.

  • Biogas- und Waste-to-Energy-Lösungen: Technologien für die anaerobe Vergärung, die Deponiegasverwertung und die Integration von Fernwärme.

  • Technologien der Kreislaufwirtschaft: Systeme für Wiederverwendung, Wiederaufarbeitung, Rückverfolgbarkeit (Blockchain) und intelligente Rücknahmelogistik.

  • Industrielles Recycling von Kunststoffen, Bauabfällen und Elektronik: Hochpräzise Zerkleinerungs-, Wasch- und Granuliersysteme.

  • F&E-Partnerschaften: Kooperationen mit kanadischen Universitäten, öffentlichen Einrichtungen und Innovationsclustern.

Teilnahmebedingungen

 

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens:

 

  • 250 EUR (netto) für Teilnehmende mit weniger als 2 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitenden

  • 850 EUR (netto) für Teilnehmende mit weniger als 150 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 750 Mitarbeitenden

  • 1.500 EUR (netto) für Teilnehmende ab 150 Mio. EUR Jahresumsatz oder ab 750 Mitarbeitenden

Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Für alle Teilnehmenden werden die individuellen Beratungsleistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Teilnehmen können maximal 12 Unternehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden.

Durchführer

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Kooperationspartner

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Im Auftrag von

Partner

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